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Das Angeliter Plattdeutsch


Das Angeliter Platt
oder Angelner Platt unterlag lange noch dem Einfluss aus dem Dänischen
und besitzt heute noch einige Eigenarten gegenüber anderen Varianten des Niederdeutschen.
Beispielhaft wird oft der folgende Satz genannt:
De chute Chegend, wo de chrossen cheelen Cheorchinen chanz chräsig chut chedeien

Auf Hochdeutsch soll´s heißen

Die gute Gegend, wo die großen gelben Georginen besonders gut gedeihen.

Bei diesem Satz handelt es sich allerdings um kein Niederdeutsch,
sondern um Hochdeutsch – wenn auch mit einem regionalen niederdeutschen Einfluss.

für alljenigen, denen diese Sprache fremd ist

 
Hier ein kleines Beispiel

Die Eltern haben Platt gesprochen,
wir haben damit gebrochen,
denn wenn man etwas Bildung hat,
blamiert man sich mit Platt.

Auf Platt heißt das

Minsch blameer de Öllern nich,
dat verdeent se wirklich nich.
Beide Sproken mööt bestohn,
keeneen dröff uns ünnergohn.
Kannst mit mi geern plattdüütsch snacken.
Dien Billung deit nich sacken.
Wokeen twee Sprocken spreeken kann,
is keen Dööskopp,
gleuv dat man.



Wer sich dieser Landestypischen Sprache widmen will
sollte im Internet nach Plattdeutschen Wörtbüchern suchen
oder vielleicht gar mit den Angelitern Kontakt knüpfen, dann lernt man die Sprache meist schneller
als was man selber denkt.

Ein Standard Spruch zu guter Letzt

DO wat du wullt, de LÜÜT snackt doch





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