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Dorfgeschichte
Das Dorf Lehbek wird erstmalig 1

Das Dorf Lehbek wird erstmalig 1339 genannt

 

In der Topographie von Schröder 1837 heißt es: „Dorf an einer kleinen Au im Kirchspiel Gelting“.

Von dem Jahre 1339 bis 1519 gehörte dieses Dorf zum Gut Buckhagen.
Es ward gegen Schwackendorf vertauscht.

Es bestand im Jahre 1588 und auch noch 1683 aus 10 Hufen und 3 Gaastenstellen;
späterhin wurde eine Hufe niedergelegt, und 1789 waren es nur 8 Hufen
nebst den Gaastenstellen zu Pattburg.
Von den Hufen führt eine südlich gelegene den Namen K e m h y e , eine andere D a m h a e l.
Zu den 8 Vollhufen wurden bei der Separierung des Gutes Gelting noch 4 Viertelhufen ausgelegt,
von denen zwei aus ehemaligen Gaastenstellen zu P a t t b u r g gebildet wurden
und eine aus einer Kate, genannt D ü s t h o l z,
ferner 2 Dreisechszehntel- und 6 Achtelhufen,
im ganzen 11 einachtel-Pflüge.
Von den Achtelhufen heißen 3 B o s i e k, 1 H e l l e r t f e l d und 1 H o l m k i ä r.
(Areal aller Stellen 884 Heitscheffel, 1 Schipp, 14 Ruten.)
Durch die Zerteilung einiger Hufen sind einige kleine Stellen, teils im Dorfe,
teils auf der Feldmark, entstanden,
welche B o s i e k, H e ll e r t und H e l l e r t b u s c h heißen.
Bei Holmkier liegt eine zum Hofe Gelting gehörige Hölzung (164 fünfachtel Heitscheffel)
und eine Holzvogtswohnung.
Bei Kemphye waren vormals viele mit Steinen umsetzte Grabhügel,
die aber nach und nach geebnet sind.
L e h b e c k w i s c h (Lehbeckwiese) hat 5 Parzellen
an der Ohrfelder Scheide im Gute Gelting.
Auf 4 Parzellen sind keine Häuser; die fünfte Parzelle contribuirt für 1/32 Pflüge
und hat ein Areal von 55 Heitscheffel und 1einachtel Schipp.
Der Besitzer der letzten hat eine Parzelle ( Jakobstoft) angekauft,
welche 31 einhalb Heitscheffel (Einachtel Pflug) enthält."
Seit jener Zeit, da diese Topographie geschrieben wurde,
hat sich Lehbek mit seinem starken landwirtschaftlichen
Charakter als bäuerliches Dorf wenig geändert.
1789 wurde dei Leibeigenschaft aufgehoben.
Es nahm an der Aufwärtsentwicklung nach 1870 teil,
bekam eine Station der Kleinbahn,
eine eigene Meierei, und auch das Handwerk entwickelte sich hier wie überall.
Neben der Bäckerei gab es einen Kaufmann,
im selben Hause eine Näherei auf dem Dachboden,
einen Betrieb der Maschinen für die Landwirtschaft herstellte Jessen & Christensen .
Diese wurden per Kleinbahn an die Kunden im Lande versand.
Der Kaufmann unterhielt auch eine Kohlenhandlung.
Die Kohle wurde von der Kleinbahn angeliefert und in einem
Lagerschuppen (über der Au) gelagert.
An der Dorfstraße lag auch ein Schmiedebetrieb.
Im Bahnhofsgebäude war auch eine Gaststube untergebracht
in der die Fahrgäste die Wartezeit verbracht.
Eine Viehwage stand in der angrenzenden Wagenremise.

1928 wurde das Areal der Gemeinde um 51,97 ha vergrößert,
als nach Aufhebung der Gutsbezirke der Wald von Holmkier, der zum Gute Gelting gehörte,
der Lehbeker Gemeinde eingefügt wurde.

.


1937
begannen die Verhandlungen über einen kommunalen Anschluß der Gemeinde an
die Gemeinde Gelting.

 

 Zwar war man zunächst nicht mit einer Eingliederung einverstanden,

  denn man sah eine Gefahr. darin, daß alte Sitten und Gebräuche in Fortfall kommen könnten,

 

andererseits hielt man den Anschluß kommunalpolitisch, sozial- und verwaltungstechnisch für einen Vorteil.

  Der Anschluß kam ein Jahr später, und das letzte Gemeindeprotokoll stammt vom 15. 9. 1938.

 


In der Zeit der Zugehörigkeit zur Großgemeinde Gelting wurden

die Straßen überall ausgebaut und asphaltiert.

Ein neues Bebauungsgebiet entstand am Wege nach Pattburg,

das heute voll bebaut worden ist.

 

Der Löschzug Lehbek, gegründet 1934/35, behielt seine Eigenständigkeit.

 

1972 wurde ein Wanderweg über Ohrfeld zum Strand von Wackerballig ausgebaut.

In den 70er Jahren endstand ein kleines Wassersportzentrum im Ort.

Im Meiereikomplex endstand eine Segelmacherei die heute nicht mehr existiert.

Das Gebäude der Gastwirtschaft beherbergt ein Bootszubehör und Yachtservice Betrieb,

den Bootsmanns Shop der Familie Ochsler.

Gemeindevorsteher bzw. Bürgermeister der Gemeinde Lehbek waren:

   1. Fritz Asmussen 1880,

   2. Jakob Theet vor 1899,

   3. Johannes Theet, 30 Jahre, von 1899 bis 1929,

   4. Jakob Leu 1929 bis 1934,

   5. Hugo Petersen 1934 bis 1938, also bis zur Eingliederung in die Großgemeinde Gelting.



 

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